Mathemagie in Perchtoldsdorf
Mathematik und Kunst? Gelegenheit zu dieser ungewöhnlichen Begegnung bietet die ArtP Ausstellung mit dem Titel „MatheMagie“, die am Donnerstag durch Bgm. Martin Schuster eröffnet wurde. Brigitte Lang, die innovative Seele des Kunstvereins ArtP, hatte im Vorjahr die Idee, die Mathematikerin und Künstlerin Martina Schettina für dieses Projekt zu gewinnen. Schettina holte vier weitere KünstlerInnen ins Boot, die in Ihrer Arbeit einen mathematischen Zugang zur bildenden Kunst haben. So entstand diese außergewöhnliche Schau. Biennale-Teilnehmer Heidulf Gerngross, gerade aus Moskau zurück, brachte Archiquanten-Objekte und Raumalphabeth mit. Hofstetter Kurt und Barbara Doser zeigen das Video „zart_B“, sowie Hofstetters Arbeiten der aperiodischen Parkettierung. Reto Schölly verzaubert mit seinen Matrixgrafiken. Der Künstler und Kybernetiker war eigens aus Deutschland angereist, wo er soeben seine Dissertation (Doktorvater Bazon Brock, Gutachter Peter Weibel) einge
reicht hat. Martina Schettina wählte für die Ausstellung leicht verständliche mathematische Themen aus, die durch begleitende Texte erklärt sind. So können auch Schüler und mathematische Laien einen völlig neuen Zugang zur Mathematik erfahren. Worauf die Veranstalter besonders stolz sind: Das Ausstellungsprojekt wurde vom Unterrichtsministerium und KulturKontaktAustria im Rahmen der Aktion „culture connected“ ausgewählt. Die Ausstellung ist noch bis 28. April im ArtP, Franz-Josef-Straße 1 a zu besichtigen. neben KünstlerInnen und Veranstaltierin noch mit auf dem Foto: Hartwig Knack, Kunsthisotriker und Kurator, diesmal als beobachtender Besucher, sowie Michaela Seif vom Kunstverein ArtP, welche auch den ArtP Blog und das Projekt betreut.
Foto:
v.lnr. vorne Martina Schettina, Brigitte Lang, Barbara Doser, Michaela Seif, hinten: Heidulf Gerngross, Reto Schölly, Hofstetter Kurt, Hartwig Knack